Gemeinde Wachtberg

La douce France - Impressionen in Wort, Ton und Bild

La Douce France v.l.n.r.: Ilse Fuß, Nico Heinrich, Thanh Mai Nguyen, Stefan Hahn, Kurt Zimmermann, Gabriele Nikorowitsch und Ruth Keller. (Foto: W. Ley) Wachtberg-Ließem - Das war das Motto des Abends, zu dem der Partnerschaftsverein und der Büchereiverbund der Gemeinde Wachtberg im Rahmen der 2. Wachtberger Kulturwoche am 14. August 2008 in den Köllenhof nach Wachtberg-Ließem eingeladen hatten.

 

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La Douce France: Publikum (Foto: W. Ley)Etwa 80 Teilnehmer konnte der Leiter des Büchereiverbundes, Kurt Zimmermann, an diesem Abend begrüßen.

Ruth Keller hatte den Dreiklang von Wort, Ton und Bild zusammengestellt. Sie hatte die Texte ausgewählt und die Begleittexte erarbeitet. La Douce France: Ruth Keller (Foto: W. Ley))Zusammen mit Ilse Fuß las sie die neun Kapitel des literarischen Teils, Gabriele Nikorowitsch (Flöte) eröffnete den Zuhörern mit den Flötenstücken von Claude Debussy und Pierre Octave Ferroud die Möglichkeit, die Texte nachklingen und die Töne der Musik sprechen zu lassen.

La Douce France: Nico Heinrich (Tenor) und Than Mai Nguyen am Klavier. (Foto: W. Ley))Nico Heinrich (Tenor), begleitet von Than Mai Nguyen am Klavier, verstärkte mit seinen drei Gesangsstücken die Wirkung der Musik.

Die Bilder des Malers Gerhard Keller, der seine letzten Lebensjahre in Wachtberg-Oberbachem verbrachte, vollendeten die Impressionen von Wort und Ton zum Dreiklang mit der Welt der Bilder. Seine Skizzen und Schriftübertragungen bereicherten das von Ruth Keller liebevoll zusammengetragene Programm, das allen Anwesenden eine schöne Erinnerung an diesen Abend voller „douceur“ sein konnte.

In den Texten kamen u. a. Kurt Tucholsky, Joachim du Bellay, Undine Gruenter, Friedrich Sieburg, Rainer Maria Rilke, Auguste Rodin, Charles Baudelaire und Klaus Harpprecht zu Wort. Den Teilnehmern des Abends boten die Listen der Bücher, aus denen die Texte stammten, die Möglichkeit sich weiter in sie zu vertiefen.

Der Vorsitzende des Partnerschaftsverein, Stefan Hahn, bedankte sich im Namen der Anwesenden bei allen, die diesen Abend gestaltet hatten. Er erinnerte an die Worte Klaus Harpprechts: „Heimat, in die ihn das Heimweh zieht: ... Frankreich kann nach wie vor die Antwort auf eine Sehnsucht sein, die wir das Heimweh des Menschen nennen dürfen.“ (K. Zimmermann)