Gemeinde Wachtberg

On top - Kultur im Garten bei Gudrun Rosenberg

Kulturgarten Gudrun Rosenberg: In der Gemeinschaftsausstellung präsentierten sich zehn Wachtberger Künstler. (Foto: GW) Wachtberg-Gimmersdorf – Die Gimmersdorfer Künstlerin Gudrun Rosenberg zeigte am Eröffnungswochenende der 2. Wachtberger Kulturwoche wieder einmal, dass sie mit ihrer Idee eines Kulturgartens in ihrem privaten Garten genau richtig lag. Zehn Künstlerinnen und Künstler präsentierten zwei Tage gemeinsam ihre vielfältigen Arbeiten – eingebunden in ein buntes Rahmenprogramm aus Musik und Theater.

Werbe-Banner - 2. Wachtberger Kulturwoche 2008

 

 


On top war nicht nur das Wetter, das die Teilnehmer dieser Freiluft-Aktion mit Sonnenschein belohnte, sondern auch die große Besucherzahl. Die Fan-Gemeinde dieser Art der sehr persönlichen Kunst-Darbietung scheint seit der letzten Kulturwoche mächtig gewachsen zu sein.

Kulturgarten Gudrun Rosenberg: Altbürgermeister Hans-Jürgen Döring dankte Gudrun Rosenberg für ihr Engagement und eröffnete offiziell die Ausstellung. (Foto: GW)

 

Altbürgermeister Hans-Jürgen Döring eröffnete Gudrun Rosenbergs Kulturgarten und dankte ihr als Gastgeberin für die Bereitstellung ihres Gartens und für den doch sehr persönlichen Einblick, den sie und die (Hobby-) Künstlerinnen und Künstler mit dem Ausstellen ihrer Werke den Betrachtern gewähren.


Kulturgarten Gudrun Rosenberg: Katzenfigur von Gudrun Rosenberg (Foto: GW)
Kulturgarten Gudrun Rosenberg: Kopf on top von Anne-Rose Kontetzki (Foto: GW)Gudrun Rosenberg selbst begeisterte mit ihren Bildern und Plastiken das Publikum. Besonders ihre Katzenfiguren hatten es vielen Besuchern angetan.
 


Anne-Rose Kontetzki hatte eine Vielzahl von kleinen Tonköpfen „on top“ auf Stangen im Garten verteilt und noch einige Radierungen zu den Themen Tanzen und Zeitzeichen mitgebracht.



Kulturgarten Gudrun Rosenberg: Dieter Müller (Foto: GW)Kulturgarten Gudrun Rosenberg: Anne-Rose Kontetzki und Heiner Pilger (Foto: GW)Jochen Müller verwendet neben Aquarellfarben auch Ölkreide kombiniert mit Ölfarben für seine Rhein- und Toscana-Impressionen. Extreme Stimmungen finde er schön, sagte Müller mit Blick auf die Darstellung eines Wintergewitters.

Heiner Pilger
widmet sich in seinen Aquarellen vorwiegend Wachtberg-Motiven.


Kulturgarten Gudrun Rosenberg: Kirsten Arians Tierporträts (Foto: GW)
Kirsten Arians
überzeugte mit ihren akribisch genauen Tierportraits.
 

Hildegard Auen-Kühlwetter zeigte Landschaften und Frauenportraits, besonders interessant hierbei war ihre Technik mit Ei-Tempera in leuchtenden Farbtönen.


Kulturgarten Gudrun Rosenberg: Porzellanmalerei von Rosanne Giersberg (Foto: GW)Kulturgarten Gudrun Rosenberg: Schmuck von Uli Brücken (Foto: GW)Ulrike Brücken brachte mit ihrem Schmuckdesign die Augen vieler kleiner und großer Besucherinnen zum Leuchten.

Rosanne Giersbergs ausgestelltes Porzellan beeindruckte durch ihre filigranen Malereien.


Kulturgarten Gudrun Rosenberg: Fotokarten von Sabine Ostermann (Foto: GW)Sabine Ostermann
hatte Körbe voller thematisch sortierter Fotokarten mitgebracht. Bei der Vielzahl der schönen Aufnahmen war für jeden etwas dabei.

Kulturgarten Gudrun Rosenberg: Norbert Schüffelgen (Foto: GW)
Norbert Schüffelgen
äußerte in seinen Ölgemälden Gesellschaftskritik, wodurch sich mit vielen Betrachtern interessante Gespräche ergaben.

 

Kulturgarten Gudrun Rosenberg: Watchill Stompers (Foto: GW)Musikalisch unterhielten samstags die Watchill Stompers und sonntags der Jazz-Pianist Thomas Lennartz die Besucher.


Kulturgarten Gudrun Rosenberg: Studiobühne Wachtberg (Foto: GW)Amüsant war die Märchenaufführung in Kurzform und mit vertauschten Rollen der Studiobühne Wachtberg.

 

Kulturgarten Gudrun Rosenberg: Tenor Nico Heinrich (Foto: GW)Klassik gab es mit dem Tenor Nico Heinrich, Landes- und Bundespreisträger bei „Jugend musiziert“ 2008. Er gab Arien, unter anderem aus Mozarts „Zauberflöte“ und Verdis „Il Trovatore“, zum Besten.

Den Künstlerinnen und Künstlern sah man die Freude über das große Besucherinteresse an. Rund 250 Gäste kamen am Samstag; der Sonntag war ebenfalls gut besucht. So fand Gudrun Rosenberg auf die Frage nach ihren Beweggründen für ihren Kulturgarten auch keine rechte Antwort, aber das brauchte sie auch nicht, sprachen doch ihre vor Begeisterung strahlenden Augen Bände. (GW)