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Mit Termin fahren Sie besser

Rhein-Sieg-Kreis Rhein-Sieg-Kreis (rl) – So manch einer wird die Erfahrung schon gemacht haben. Die einen werden - kaum sind sie im Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises angekommen - auch schon zum Schalter gerufen, die anderen müssen teilweise bis zu drei Stunden Wartezeiten in Kauf nehmen.

Der Unterschied ist einfach! Mit vorheriger Terminvereinbarung gehen die Wartezeiten gegen Null und es herrscht Zufriedenheit auf allen Seiten.Kundinnen und Kunden können sich über eine Zeitersparnis und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Straßenverkehrsamtes über einen reibungslosen Ablauf freuen. Besser geht es eigentlich nicht!

Bereits vor Jahren hat der Rhein-Sieg-Kreis deshalb die Möglichkeit der Terminvereinbarung eingeführt. Mit gutem Erfolg, denn das System kam bald an seine Grenzen und es gab keine freien Termine mehr. Grund genug für das Straßenverkehrsamt, ein neues Verfahren zu programmieren, das sowohl die Anzahl und die Dauer der jeweiligen Anliegen als auch die personellen Ressourcen differenziert berücksichtigt. Kurzfristige Termine sind nun möglich.

Landrat Sebastian Schuster stellte jetzt gemeinsam mit seinem Verkehrsdezernenten Michael Jaeger, dem Leiter des Straßenverkehrsamtes, Harald Pütz, und dem Abteilungsleiter Harry Heidemann die neue Software mit ihren Vorteilen vor.
„Die Qualität und die Bürgerfreundlichkeit unserer Dienstleistungen liegen mir sehr am Herzen. Mit der optimierten Software ist uns ein weiterer großer Schritt nach vorne gelungen", freute sich Landrat Sebastian Schuster und verriet: "Der Rhein-Sieg-Kreis ist hinter Berlin, Hamburg, München und Köln die fünftgrößte Zulassungsbehörde Deutschlands."
"Im vergangenen Jahr besuchten insgesamt rund 135.000 Kundinnen und Kunden unser Straßenverkehrsamt", ergänzte Verkehrsdezernent Michael Jaeger. "Im Regelfall entfällt davon etwa ein Viertel auf die Außenstelle in Meckenheim.“

Seit dem 01.12.2016 läuft das neue Verfahren im Testbetrieb und allein durch das größere Kontingent stieg der Anteil der Menschen, die mit Termin beim Straßenverkehrsamt vorsprechen, von 30 % auf 50 % an und ein weiterer Anstieg ist zu erwarten und von allen Seiten gewollt. "Die Erfahrungen sind sehr positiv, denn wir können die Kundinnen und Kunden noch termingenauer bedienen und die 'Spitzenzeiten' deutlich entzerren ", betont Harald Pütz, Leiter des Straßenverkehrsamtes.

Wie das ausgeklügelte System im Detail funktioniert, erläuterte Abteilungsleiter Harry Heidemann. Des einen Freud ist des anderen Leid, denn je mehr Zeit für Termine vergeben wird, desto weniger Zeit bleibt tatsächlich für diejenigen, die ohne Termin eine Vorsprache wünschen. Doch auch hier ist eine Lösung in Sicht. In Zukunft erhalten auch die „Spontanbesucher“ bei der Anmeldung einen Termin, um eine bessere Planbarkeit für alle Seiten zu erreichen. Kommen die Kundinnen und Kunden morgens zwischen 7.00 Uhr und 10.00 Uhr bzw. montags nachmittags zwischen 14.00 Uhr und 16.00 Uhr, dann ist eine Terminvergabe für den gleichen Tag gesichert – anderenfalls muss auf einen freien Termin in den darauffolgenden Tagen verwiesen werden.

Deshalb gilt also: Wer einen Besuch der Zulassungs- oder Führerscheinstelle des Rhein-Sieg-Kreises beabsichtigt, sollte vorab unbedingt einen Termin vereinbaren. Denn: Mit Termin fahren Sie besser!