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Interkommunale Energieberatung am 21. Juni in Alfter

Energieberatung: Logo Verbraucherzentrale Wachtberg/Alfter (mm) - Am Donnerstag, 21. Juni 2018 findet von 14.00 Uhr bis 17.45 Uhr der nächste Aktionstag zur Energieberatung in der Region Rhein-Voreifel statt. Beratungsort ist dieses Mal das Rathaus der Gemeinde Alfter. Die Beratung steht allen Bürgerinnen und Bürgern aus den Kommunen Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg offen.

Fragen zu Energiethemen beantwortet dann wieder Dipl.-Ing. Waltraud Clever von der Verbraucherzentrale NRW. Eine Beratung dauert 45 Minuten und kostet dank der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie nur 7,50 Euro. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Ansprechpartner ist der interkommunale Klimaschutzmanager Tobias Gethke, Telefon: (02222) 945-285, E-Mail: tobias.gethke@stadt-bornheim.de .

Eigener Solarstrom – für wen kommt das in Frage?

Informationen zu Fördermöglichkeiten für Photovoltaik auf dem Eigenheim

Eine Photovoltaikanlage auf dem Eigenheim ist nicht nur etwas für Top-Verdiener mit besonders großem Umweltbewusstsein. Das betont die Verbraucherzentrale NRW. „Photovoltaikanlagen kommen auch für kühle Rechner in Frage, denen etwa ein Förderkredit die Investition ermöglicht“, erklärt Dipl.-Ing. Waltraud Clever, Energieberaterin für die Verbraucherzentrale NRW in der Klimaregion Rhein-Voreifel. „Der eigene Solarstrom kann sich langfristig auch finanziell lohnen – das Klima profitiert sowieso.“

Für je 1.000 Kilowattstunden Stromverbrauch im Haushalt, sollte eine Photovoltaikanlage mit mindestens einem Kilowatt Nennleistung (1 kWp, ausgesprochen: Kilowatt Peak) eingeplant werden. Diese kostet inklusive Installation etwa 1.200 bis 1.600 Euro netto. Mehr als 10 kWp sollten Privatleute nicht einplanen. Jenseits dieser Grenze gelten andere Vorgaben, die den Betrieb komplizierter und weniger wirtschaftlich machen. Für die Anlage können staatliche Förderkredite der KfW genutzt werden.

Sobald der Strom vom Dach fließt, entstehen auf zwei Wegen finanzielle Erträge: Durch den Verbrauch des Solarstroms im eigenen Haushalt und durch die Einspeisung in das Netz. Die Einspeisung einer Kilowattstunde bringt bei Neuanlagen derzeit etwas mehr als 12 Cent, garantiert für 20 Jahre. Eine Kilowattstunde Strom aus dem Netz kostet mindestens 25 Cent. Der Direktverbrauch spart also deutlich mehr ein, als der Verkauf einbringt. Hochschrauben lässt sich der Eigenverbrauch durch einen Batteriespeicher, der Solarstrom auch nach Sonnenuntergang vorhält. Eine attraktive Förderung bietet hierfür vor allem das Land Nordrhein-Westfalen mit einem Zuschuss aus dem progres.nrw-Programm. Dieser ist auch mit Förderkrediten kombinierbar. Zudem kann ein Elektroauto den Direktverbrauch erhöhen, wenn die Photovoltaikanlage eine Ladestation speist. Dafür gibt es ebenfalls Fördermittel vom Land NRW.

Zusätzliche Informationen sowie Antworten auf weitere häufige Fragen zu diesem Thema, etwa zur optimalen Ausrichtung und Größe einer Photovoltaikanlage, gibt Dipl.-Ing. Waltraud Clever von der Verbraucherzentrale NRW am Donnerstag, den 21. Juni 2018 von 14.00 Uhr bis 17.45 Uhr im Rathaus (Raum 25) der Gemeinde Alfter. Auch bei Fragen zu allen anderen Energiethemen steht Waltraud Clever an diesem Tag als kompetente Ansprechpartnerin zur Verfügung.