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Feierliche Einbürgerung im Kreishaus

Rhein-Sieg-Kreis (Logo) Rhein-Sieg-Kreis (hei) – 71 Personen erhielten jetzt (13. Februar 2019) von Landrat Sebastian Schuster und Neubürgerbeauftragter Ludwig Neuber ihre Einbürgerungsurkunden ausgehändigt.

"Ich habe mich bewusst für die deutsche Staatsbürgerschaft entschieden, da ich seit meiner Geburt in Deutschland lebe. Ich möchte mein Wahlrecht wahrnehmen. Angesichts der Entwicklungen an den politischen Rändern, die vielleicht immer mehr an Gewicht gewinnen, möchte ich bei politischen Entscheidungen mitwirken können. Ich möchte mir nicht nachher sagen müssen, nichts dagegen getan zu haben", sagte die 49-jährige promovierte Biochemikerin Raquel Aparicio Gonzalez. In Mönchengladbach geboren, lebt sie seit neun Jahren in Siegburg. Sie findet es auch gut, ihren spanischen Pass behalten zu können.

Zuvor hatte Landrat Sebastian Schuster bei der Begrüßung der zukünftigen Neubürgerinnen und Neubürger betont, dass mit der neuen Staatszugehörigkeit viele Rechte, aber auch Pflichten verbunden sind. "Nutzen Sie die Wahlen als wichtigen Teil unserer Demokratie", rief er die Neubürger auf und legte ihnen ans Herz, sich ehrenamtlich zu engagieren.

Mit jeweils elf Personen stammte der überwiegende Teil aus Rumänien und der Türkei. Die übrigen Einbürgerungsbewerberinnen und Einbürgerungsbewerber besaßen bisher die Staatsangehörigkeit nachfolgender Staaten:

Armenien (1), Bosnien und Herzegowina (1), Griechenland (5), Großbritannien (9), Indien (7), Irak (1), Iran (1), Italien (2), Kasachstan (2), Republik Kosovo (5), Kroatien (1), Marokko (2), Polen (5), Simbabwe (1), Spanien (1), Syrien (1), Thailand (2) und Ukraine (2).

Die Einbürgerungsbewerberinnen und Einbürgerungsbewerber wohnen derzeit in den nachfolgend genannten Gemeinden: 2 in Alfter, 4 in Bad Honnef, 9 in Bornheim, 5 in Eitorf, 3 in Hennef, 5 in Königswinter, 2 in Lohmar, 4 in Meckenheim, 3 in Much, 5 in Niederkassel, 10 in Sankt Augustin, 10 in Siegburg, 1 in Swisttal, 4 in Wachtberg und 4 in Windeck.

Von den 71 Einbürgerungskandidatinnen und - kandidaten wurden siebzehn bereits in der Bundesrepublik Deutschland geboren.

Vor der eigentlichen Einbürgerung gaben die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger ein Bekenntnis auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ab; dieses lautet: "Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte."

Dieses Bekenntnis wurde mit dem Singen der deutschen Nationalhymne bekräftigt.