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Duftendes Holz und antarktische Kälte

Antarktis-Vortrag: Winfried Scheler (Mitte) im Gespräch mit ínteressierten Gästen.(Foto: Gemeinde Wachtberg/mm) Wachtberg-Villip (mm) – Im Rahmen der diesjährigen 13. Wachtberger Kulturwochen öffnete auch Josef Kemp in Villip wieder seine Drechselwerkstatt. Erneut lud er Interessierte dazu ein, einmal selbst ihr handwerkliches Geschick an der Drehbank zu versuchen. Und er hatte mit einem Vortrag über die Antarktis auch wieder ein spannendes Begleitprogramm mit dabei.

 

13. Wachtberger Kulturwochen (Banner)

 

 

 

Nachmachen … gerne: Drechseln in der Drechselwerkstatt

„Jeden Tag waren Leute hier“, freute sich Josef Kemp über den regen Zuspruch. Mit etwas Glück konnten die Nachwuchs-Drechsler*innen einen eigens geformten kleinen Holzkreisel mit nach Hause nehmen.

Drechselwerkstatt - erste Versuche an der Drehbank mit der Hilfe von Josef Kemp (r.). (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)Drechselwerkstatt - erste Versuche an der Drehbank von Josef Kemp (r.). (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)Drechselwerkstatt - erster Erfolg an der Drehbank, ein Holzkreisel. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Josef Kemp selber stellte sein Können anhand der ausgestellten Objekte unter Beweis – eines schöner, bizarrer, feiner als das andere.

Drechselwerkstatt - Holzobjekt von Josef Kemp. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)Drechselwerkstatt - Holzobjekt von Josef Kemp. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachmachen … besser nicht: Auf Ernest Shackletons Spuren

Zudem hatte Kemp mit Winfried Scheler zu einem Diavortrag „Auf Ernest Shackletons Spuren“ in die schöne Hofanlage eingeladen. Und so hatten sich viele Gäste im abgedunkelten Schuppen eingefunden, um sich bei hochsommerlichen Außentemperaturen auf die klirrende Kälte der Antarktis einstimmen zu lassen.

Antarktis-Vortrag: Eisberg (Foto: Winfried Scheler)Antarktis-Vortrag: Pinguine, Pinguine ... Scheler begegnete einer Vielzahl von Arten.(Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)

 

 

 

 

 

 

 

Im Oktober/November 2018 hatte Scheler eine dreiwöchige Exkursion von der Südspitze Südamerikas über die Falkland-Inseln und die Insel Süd Georgien zur Antarktischen Halbinsel und zurück über die Drake-Passage nach Ushuaia geführt. Neben der spektakulären Landschaft der Gletscher und Fjorde South Georgia’s (Süd Georgiens) und der Antarktischen Halbinsel bildeten die Exkursionen zu den größten Pinguin- und Robbenkolonien ein weiteres Highlight für Liebhaber der antarktischen Fauna.


Antarktis-Vortrag: Scheler zeigt auf der Karte, wo Ernest Shackletons abenteuerliche Reise entlang ging. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)Antarktis-Vortrag: Winfried Scheler (Mitte) im Gespräch mit ínteressierten Gästen.(Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)

 

 

 

 

 

 

 

Eingebettet in die Geschichte der unvergleichlichen Expedition von Sir Ernest Shackleton bot Scheler nicht nur eine interessante fotografische Präsentation, sondern ließ auch die Strapazen und Gefahren, denen Shackleton seinerzeit ausgesetzt war, begreifbar werden. Dieser hatte nach dem Sinken seines Schiffes im Packeis der Antarktis 1915 mit einem kleinen Boot eine waghalsige Überquerung der 800 Seemeilen Strecke von Elephant Island nach South Georgia gewagt, um Hilfe bei den dortigen Walfängern zu holen und so schließlich seine zurückgelassenen Kameraden zu retten.