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Hervorragend bewertet - Hans-Dietrich-Genscher-Schule erfolgreich bei Qualitätsanalyse

Hans-Dietrich-Genscher-Schule (Foto: HDG-Schule) Wachtberg-Berkum (hh/mm) – Auf das jüngste Ergebnis der Qualitätsanalyse ihrer Schule durch Prüfer der Bezirksregierung können Kollegium und Schulleitung, Schülerinnen und Schüler, Eltern und die Gemeinde Wachtberg als Schulträger zu Recht stolz sein: Die Hans-Dietrich-Genscher-Schule erzielte in nahezu allen geprüften Bereichen gute bis hervorragende Bewertungen.

Anfang Mai 2017 waren Qualitätsprüfer der Bezirksregierung Köln zu Gast an der Hans-Dietrich-Genscher-Schule. Vier Tage lang wurde der Unterricht beobachtet und bewertet, das Schulgebäude inspiziert, das Schulprogramm studiert und die Lehrpläne analysiert. Darüber hinaus führten die Qualitätsprüfer ausführliche Interviews mit allen Akteuren der Schulgemeinde durch. Der Schulbesuch war der Abschluss der Qualitätsanalyse, deren Vorphase vor anderthalb Jahren begann.

Beeindruckendes Schulprofil
Besonderen Eindruck auf die Qualitätsprüfer hinterließ das Profil der Hans-Dietrich-Genscher-Schule, welches sich dadurch auszeichnet, dass ab der 5. Klasse die Schülerinnen und Schüler in äußerer Differenzierung in Basis- und Erweiterungsklassen unterrichtet werden. Hierdurch gelingt nicht nur die individuelle Förderung von Kindern, die noch mehr Zeit und Unterstützung beim Lernen benötigen, sondern darüber hinaus eine echte Forderung leistungsstärkerer Schülerinnen und Schüler. Der Erfolg dieses Profils spiegelt sich in den hohen Werten wider, die gerade auch im Bereich „Unterricht“ erzielt wurden.
„Die Schule hat ihre Arbeit an der Heterogenität der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet mit dem Ziel, allen einen qualifizierten Schulabschluss zur Verbesserung ihrer Zukunftsperspektiven zu ermöglichen. Dazu gehört insbesondere auch die Einrichtung der Profilklassen, um leistungsstärkere und leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler zu fördern. Die vielen hohen Erfüllungsgrade der Unterrichtsbeobachtungen zeigen eine positive Qualität in Bezug auf die Gestaltung der Lernprozesse für die Schülerinnen und Schüler“, so heißt es im Qualitätsbericht.

Gutes Lernklima
Wesentliche Voraussetzungen für guten Unterricht sind aber „weiche“ Faktoren, die man unter den Begriffen „Schulleben“ oder „Schulkultur“ subsumieren kann. Hierzu gehört nicht nur ein ansprechendes Gebäude mit Räumen, in denen man sich wohlfühlt. Vor allem geht es um ein Lernklima, das von gegenseitiger Wertschätzung und einem respektvollen und höflichen Umgang geprägt ist und den Kindern und Jugendlichen Raum für ihre persönliche Entfaltung gibt. Dazu zählen auch klare Regeln, deren Einhaltung immer wieder eingefordert wird. So bilanziert das Qualitätsteam, dass „die Zusammenarbeit an der Schule […] von gegenseitiger Wertschätzung, gemeinsamer Verantwortung für den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler und einem konstruktiven Umgang mit den schulischen Herausforderungen geprägt“ sei.

Hans-Dietrich-Genscher-Schule - HDG mit Schülern gestellt. (Foto: HDG-Schule)

In diesem Zusammenhang geht es aber ebenso um eine Kultur, die den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, mit ihren Nöten und Sorgen zu Lehrkräften zu gehen, die sich Zeit für Gespräche und Beratung nehmen. Auch hierbei wird die Arbeit des Kollegiums durch die Qualitätsprüfer gelobt: „Die engagierte Beratungsarbeit der Lehrkräfte für persönliche und schulische Probleme der Schülerinnen und Schüler unterstützt diese Arbeit. Damit bietet die Schule hohe sozial-emotionale Verlässlichkeit und positive Rahmenbedingungen für das Lernen und Arbeiten. Während der Schulbesuchstage wird deutlich, dass alle Schülerinnen und Schüler an der Schule in die Gemeinschaft integriert sind und in einer Atmosphäre von Toleranz und Respekt gefördert und gefordert werden.“

Vorbildliches Berufsorientierungskonzept
Abschließend sei auf einen Bereich hingewiesen, der in der heutigen Zeit immer wichtiger wird und bei dem die Hans-Dietrich-Genscher-Schule auf langjährige Erfahrungen zurückblicken kann und der sicher auch deshalb so gut bewertet wurde. Gemeint ist der vielfältige Bereich der Berufswahlorientierung. Im Qualitätsbericht steht dazu: „Das vorbildliche Berufsorientierungskonzept berücksichtigt die Standards von „KAoA“ („Kein Abschluss ohne Anschluss“). Die Maßnahmen zur Berufsorientierung werden kontinuierlich entwickelt. Die Schule kooperiert mit sehr vielen Partnern und sorgt dafür, dass ihre Schülerinnen und Schüler die bestmöglichen Chancen für den Einstieg in ihr Berufsleben bekommen.“

Der vollständige Qualitätsbericht kann auf der Homepage der Schule eingesehen werden: www.hdg-schule.de . Für das Kollegium und die Schulleitung ist dieser Bericht eine Bestätigung für die bislang geleistete hervorragende Arbeit. Gleichzeitig dient er aber auch als Ansporn zur Weiterentwicklung der Schule, um den Herausforderungen, welche die Zukunft mit sich bringen wird, begegnen zu können.
                    

Die Qualitätsanalyse
Die Qualitätsanalyse ist ein Verfahren der externen Evaluation in Nordrhein-Westfalen. Ihr vorrangiges Ziel ist die Unterstützung der Schulen in ihrer Schul- und Unterrichtsentwicklung. Es gilt, über die Analyse der schulischen Prozesse den Ist-Stand schulischer Arbeit aufzuzeigen, mit Hilfe von Analysekriterien die Qualität von Schule und Unterricht zu bewerten und Impulse zur Weiterentwicklung zu setzen. Für alle Schulen in NRW besteht die Verpflichtung, sich an der Qualitätsanalyse zu beteiligen (§ 3 Schulgesetz NRW). (Quelle: www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulentwicklung/Qualitaetsanalyse/ )