zur Twitterseite der Gemeinde Wachtberg

Kleine Ankündigung – großes Kunst-Potpourri

Claudia Schüllers Kunstgarten: Nanas von 'Die Freundinnen'. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm) Wachtberg-Ließem (mm) – Beste Sommerparty-Stimmung empfing die Besucher in Claudia Schüllers Garten. Unter dem Titel „Mein Kunstgarten“ hatte die Ließemerin gemeinsam „mit Freunden“, wie es in der Ankündigung fast nebenbei hieß, am letzten Sonntag der 12. Wachtberger Kulturwochen zu sich eingeladen.

12. Wachtberger Kulturwochen (Banner)

 


Und künstlerisch ambitionierte Freundinnen hat Schüller viele, sehr viele, wie sich schnell herausstellen sollte.

 

Claudia Schüllers „Kunstgarten“ überraschte mit bunter Vielfalt

Schon vorm Haus war was los. Ein Grillstand lockte mit köstlich Gegrilltem die Hungrigen unten den vielen Gästen schon alleine duftmäßig an. Kaum im Garten bot sich den Besuchern ein kunterbuntes Treiben, eine Vielzahl von Ständen, überall platzierte Kunstobjekte … und eine fröhlich plaudernde große Gästeschar. Wo sollte man anfangen, ob der vielen Angebote? Einfach der Reihe nach.

Claudia Schüllers Kunstgarten: ‚floral in form’ von Inge Krupp. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)

 

Aus Draht und Stoff

Direkt hinterm Gartentörchen zeigte Inge Krupp eine Auswahl ihrer Gartenobjekte aus Draht, Holz und Weiden - floral in form. Filigrane Blüten und Vögel aus farbigem Draht hat sie gefertigt. Sogar ein großer Geißbock stand im Gras, da hatte der derbe Draht inzwischen schon eine schöne rostige Patina angenommen.

Claudia Schüllers Kunstgarten: Patchworkstoffe von Monika Weinrich. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)

 

 

 

 

Bei Monika Weinrich ging’s mit der „Stoffkatze“ bunt zu. Mit amerikanischen Patchworkstoffen und den daraus genähten kleinen und großen Taschen ließ die Villiperin das Herz so mancher Schneiderkünstlerin höher schlagen.

Claudia Schüllers Kunstgarten: Schmuck von Ursula Schmitz. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)

 

 

 

Aus Silber und Perlen


Ursula Schmitz, Gürtlerin aus Züllighoven, hat ihre interessanten Schmuckarbeiten aus altem Silberbesteck und Stahl schon wiederholt bei den Kulturwochen präsentiert. Neu waren Modelle mit gehämmerten und vergoldeten Akzenten.

Claudia Schüllers Kunstgarten: Feine Ketten von Hilde Fassbender. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)

 

 

 

 

Auch Hilde Fassbender ist mit ihren zarten Armbändern und Ketten keine Unbekannte in den Wachtberger Kulturwochen. Liebhaber filigranen Schmucks sind bei der Villiper Künstlerin richtig.

 

Claudia Schüllers Kunstgarten: Betonkunst von Claudia Schüller. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)

 

Aus Beton

Gastgeberin Claudia Schüller selbst präsentierte Objekte aus Beton. Schalen und Übertöpfe in unterschiedlichen Formen und Größen, hübsch arrangiert mit Blumen, daneben Deko-Herzen in groß und klein und vieles andere mehr.

 

Claudia Schüllers Kunstgarten: Nora Picht (li.) mit leckeren Törtchen von ‚Villa Winzig’ und Sally Kiss von ‚Kiss-Design’. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)

 

 

                        Aus Papier und Schokolade

 

Bei Sally Kiss gab’s Nützliches in tollem Design. Unter Kiss-Design entwirft sie Schmuck und Wohn-Accessoires. Mappen, Boxen, Vasen, Leuchten, teils aus einfachen Materialien wie Papier, die durch ihren Minimalismus kleinen Kunstwerken gleichkommen.

Daneben stand Nora Picht mit Edlem ganz anderer Art. Sie offerierte kleine Tartes aus ihrer Villa Winzig. Die Schoko-Shots, Mandorlinis und leckeren portugiesischen Vanilletörtchen ‚Pasteis de nata’ sahen zu verlockend aus.

 

Aus zweiter Hand

Joana Bungert, wer kennt sie nicht als eine der beiden Mädchen des Wachtberger Hip-Hop-Duos J.E.M.Session, zeigte (teils Second-Hand) Mode, unter anderem aus dem Haus der Mode in Frankfurt.

Claudia Schüllers Kunstgarten: ‚Kolibri’ – Acrylbild von Claudia Waters. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)

 

Aus exotischen Gefilden und dem Odenwald

Mit Malerei hatte sich Claudia Waters im hinteren, nachbarschaftlichen Hoftrakt eingerichtet. In den, wie sie sagt, verborgenen seelischen Vorgängen sucht sie das Positive, die Lebensfreude. In Acryl, teils auch als Aquarell, zeigte sie unter anderem verschiedene Landschaftsimpressionen. Besonders schön und in leuchtenden Farben kam ihre Abbildung eines Kolibris daher. Exotik pur.

 

Auch Angela Paul, die Schwester der Gastgeberin, war mit von der Partie. Sie zeigte einige Acrylbilder, übertitelt mit „Kunst aus dem Odenwald“.

Claudia Schüllers Kunstgarten: Nanas von 'Die Freundinnen'. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)

 

Aus purer Lebenslust

Und zu guter letzt … die Nanas. Sie standen überall im Garten verteilt, große, kleine Nanas, dabei alle bunt und prall, neun an der Zahl. Pure Lebenslust! Neun „Freundinnen“ seien sie, verriet Claudia Schüller, die sich den Nanas verschrieben hätten, jede hätte eine Nana gemacht. In der großen Gästeschar gingen die ansonst eigentlich nicht zu übersehenden drallen Damen fast schon ein wenig unter.
 

 

Was für eine kleine Ankündigung! Und was für ein großes künstlerisches Potpourri! So macht „Kunstgarten“ Spaß.