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Ein Bündnis für den Erhalt der Biodiversität

Impressionen von der Unterzeichnung der Deklaration (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm) Wachtberg (mm) – Die Gemeinde Wachtberg setzt ein eindeutiges Zeichen für mehr Naturschutz. „Wir als Gemeinde habe eine Vorbildfunktion!“, sagte Wachtbergs Beigeordneter Swen Christian.

 Dann unterzeichnete er die Deklaration „Biologische Vielfalt in Kommunen“, mit der sich die Gemeinde Wachtberg dem Bündnis „Kommunen für Biodiversität“ anschließt. Damit ist Wachtberg die erste linksrheinische Kommune im Rhein-Sieg-Kreis, die sich um das Label „StadtGrün naturnah“ bewirbt.

Die Kommunen nehmen beim Schutz der biologischen Vielfalt eine herausragende Rolle ein. Zunehmend wird den Verwaltungen der Auftrag angetragen, Flächen insektenfreundlich zu gestalten, so auch in Wachtberg. Das nun eingegangene Bündnis unterstützt Kommunen bei diesen Herausforderungen. Vorbildliche und innovative Maßnahmen wurden bereits vielerorts umgesetzt. Das Bündnis arbeitet die dort gemachten Erfahrungen auf und macht sie seinen Mitgliedern zugänglich, wie auch Best-Practice-Beispiele und Förderhinweise den Kommunen Hilfestellung geben. Eine Mitgliedschaft verspricht somit vielfältige zusätzliche Impulse und wertvolle Unterstützungsleistungen für die Naturschutzarbeit vor Ort. Der Rat der Gemeinde Wachtberg hatte so auch jüngst einstimmig einen Bündnis-Beitritt beschlossen.

Impressionen von der Unterzeichnung der Deklaration (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)Der Platz zur Unterzeichnung der Deklaration war passend gewählt. Er fand in Anwesenheit von Vertretern aus Gemeinde, Politik und Naturschutz am Blühfeld am Wachtberg statt. Dieses Schau-Blühfeld sei am vielbefahrenen Wachtbergring zwar nicht optimal gelegen, so Christian, aber als Hingucker habe es eine große Beachtung in der Bevölkerung erfahren und könne somit schon jetzt als eine geglückte Sensibilisierung für das Thema Biodiversität angesehen werden. Nicht zuletzt anhand der enormen Spendenbereitschaft fürs Blühfeld zeige sich das große Interesse am Thema. Die Spenden liegen inzwischen im 5-stelligen Bereich. Das Blühfeld selbst ist nur auf ein Jahr angelegt, mit den Spenden sollen künftig weitere Blühflächen an ökologisch sinnvollen Stellen im Ländchen realisiert werden. Wo genau, das werden die Mitglieder des Wachtberger Runden Tisches „Geschützter Anbau in der Landwirtschaft“, an dem Akteure aus Politik, Verwaltung, Landwirtschaft und Umweltverbänden mitwirken und die das Blühfeld initiiert hatten, gemeinsam auf ihrem nächsten Treffen im Herbst beraten.