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Aktueller Sachstand Bushaltestellen

Mitteilung aus dem Rathaus Wachtberg (mm) – Im Rahmen der Integration des Schülerspezialverkehrs in den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zum Beginn des neuen Schuljahres Ende August hat die Gemeinde Wachtberg, insbesondere mit Blick auf die nun auch regelmäßige ÖPNV-Nutzung durch Grundschüler*innen und die Schulwegsicherung, die Situation an den Bushaltestellen umfassend geprüft und Verbesserungen vorgenommen.

Im Folgenden sind Informationen zum aktuellen Sachstand noch laufender Maßnahmen aufgelistet:

Adendorf, Kirche
Zusätzlich zu dem derzeit alleinigen Fußgängerübergang (FGÜ) („Zebrastreifen“) an der Kirche auf der Töpferstraße/am Dorfplatz soll ein weiterer gegenüber der Feuerwehr eingerichtet werden. Hierzu muss der Bereich jedoch baulich verändert werden, da die zuständigen Behörden Landesbetrieb Straßen.NRW als Straßenbaulastträger und das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises unter den aktuellen Gegebenheiten einen FGÜ ablehnen. Um parallel zum derzeit laufenden Planungsverfahren die Situation schrittweise zu verbessern, wurden dort zusätzliche Poller aufgestellt, um das Überfahren des Bürgersteigs durch Fahrzeuge zu verhindern und an der Stelle des geplanten zweiten FGÜs eine Furt farblich markiert. Kinder sollten diese nur in Begleitung Erwachsener nutzen, so die Gemeindeverwaltung. Zur Verbesserung der Sichtverhältnisse wurden einige der jetzt dort stehenden Bäume entfernt, die Bodenbepflanzungen der Baumscheiben werden eingekürzt. Die Beleuchtung des Schulwegs von der Haltestelle am Dorfplatz bis zur Schule ist inzwischen erfolgt. Auch ein Ingenieurbüro ist bereits mit der Beplanung des gesamten Areals zwischen Einmündung Feuerwehr und Kirchstraße beauftragt - sowohl was einen barrierefreien Ausbau der Haltestellen „Kirche“ angeht, als auch einen im Bereich der jetzigen Einengung angedachten zweiten FGÜ. Die Prüfung des zweiten FGÜs liegt beim Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises. Ziel ist eine möglichst zügige bauliche Umsetzung Anfang 2020.

Arzdorf
An der Haltestelle Arzdorf besteht in Fahrtrichtung Fritzdorf aus Sicht der Verwaltung Handlungsbedarf, da die Aufstellfläche sehr klein ist. Aus diesem Grund wurde der Aufbau von mobilen Verkehrsleitelementen zur Einengung der Fahrbahn beim Landesbetrieb Straßen.NRW beantragt. Voraussetzung für eine Genehmigung sind allerdings dezidierte Planunterlagen, die der Verwaltung aufgrund der anhaltenden Auslastung der Planungsbüros noch nicht vorliegen. Die Abstimmung erfolgt letztlich durch den Landesbetrieb Straßen.NRW und das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises. Eine Umsetzung wird wohl erst im November erfolgen können.

Berkum, Stumpebergweg
Die Aufstellsituation der wartenden Schüler*innen auf die Busse vor der Hans-Dietrich-Genscher(HDG)-Schule muss noch verbessert werden. Die aktuelle Situation mit Pollern und Absperr-Ketten hat sich als nicht zielführend herausgestellt. Deshalb wurden die Ketten wieder entfernt und eine vorerst provisorische andere Art der Absperrung eingerichtet. Langfristig soll das ganze Haltestellen-Areal vor der HDG-Schule komplett neu geplant, d.h. optimiert werden. Insbesondere soll untersucht werden, inwieweit die Aufstellsituation in Fahrtrichtung Gimmersdorf, ggfls. mit Barrierefunktion sowie analog gegenüber, verbessert werden kann, wie auch generell die Situation im Umfeld mit Blick auf die wartenden Busse. Eine Prüfung der beidseitigen Einengung im Fahrbahnbereich ist ebenso vorgesehen wie Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung.

In diesem Zusammenhang appelliert die Gemeindeverwaltung eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer*innen, gerade in so stark von Schülern*innen frequentierten Bereichen wie an den Bushaltestellen besonders umsichtig zu fahren und die Verkehrsregeln zu beachten. Nicht selten muss leider festgestellt werden, dass Fahrzeughalter durch ihre unbesonnene Fahr- und Parkweise unnötig gefährliche Situationen herbeiführen.

Niederbachem, Im Bungert
Die bestellte Querungshilfe („Mittelinsel“) ist endlich eingetroffen. Deren Montage, die Markierungsarbeiten sowie der Einbau der Leiteinrichtungen sind beauftragt und erfolgen noch in den Herbstferien. Damit wird eine sichere Querungsmöglichkeit für die an der Haltestelle „Post“ aussteigenden Kinder ermöglicht.


Danke
Die Gemeinde Wachtberg bedankt sich an dieser Stelle für die vielen eingegangenen Anregungen von Bürgern*innen sowie für die gute Zusammenarbeit mit Schulen und Eltern. Dies alles hat bei der Umstellung des Schülerspezialverkehrs auf ÖPNV sehr geholfen.