Gemeinde Wachtberg

Tag des Offenen Ateliers Hürth

Kultur in Wachtberg Ausstellungspark und ein buntes Rahmenprogramm faszinierten die Gäste. / Zu einem unvergesslichen Erlebnis in einzigartiger Atmosphäre öffnete der Bildhauer, Maler und Architekt Rudolf Hürth im Rahmen der 1. Wachtberger Kulturwoche am Sonntag, den 02. September, sein Atelier und seine Galerie sowie seinen Ausstellungs- und Ideenpark in Kürrighoven.

Wurde das Drachenfelser Ländchen bereits mehrfach mit der Toskana verglichen, so bestätigt sich dieser Vergleich spätestens mit dem Besuch in Hürths Skulpturen-Ausstellung HürthGarten. In seinem großräumig angelegten Park versteht der Künstler es, verschiedenste Objekte von Säulen, Figuren über Brunnen, Tröge bis hin zu modernen Plastiken so gekonnt in den freien Raum zu stellen, dass im Betrachter der Eindruck einer natürlich gewachsenen Symbiose von Kunst und Natur erweckt wird.

Hürth, der sich in erster Linie als Bildhauer versteht, sich aber auch der Malerei widmet, arbeitet als Architekt und Innenarchitekt. Seinen Auftraggebern bietet er gerne ein Konzept, dass sowohl die Gestaltung des Hauses als auch des Innen- und des Gartenbereichs mit einschließt.

Bei seinen Arbeiten fällt die starke Dynamik der dargestellten Bewegungen auf - besonders deutlich zeigte sich dies an den ausgestellten Skulpturen in seiner Galerie in der ehemaligen Scheune seines Kürrighovener Hofes.

Die Galerie war auch ein Ort des bunten Rahmenprogramms, das den Tag der Offenen Tür in Hürths Atelier begleitete. Thomas Lennartz, Jazz-Pianist aus Gimmersdorf und einigen Besuchern bereits vom Hofkonzert bekannt, spielte hier am Flügel Stücke aus seinem aktuellen Album "Unterwegs".

Im Park unterhielt die Blue Moods Big Band unter der musikalischen Leitung von Jürgen Dietz neben klassischem Big Band Swing mit Soul, Pop und Rhythm and Blues die zahlreichen Besucher.

Auftritt der Blue Moods während der Ausstellung HürthBeschaulicheres wurde im Gewächshaus geboten: Dort las Rainer Engberding aus seinem neuesten Buch "Kolbenfresser im Kottenforst". Engberding gehört zu den Insidern unter den Kriminalschriftstellern. Selbst viele Jahre im Bundeskriminalamt tätig, zuletzt in den Einsatzgebieten Spionage und Terrorismus, verbindet er in seinen Kriminalromanen Fachwissen und persönlich Erlebtes geschickt und spannend mit Fiktivem. Seine Lesung garnierte er so auch mit der einen oder anderen Anekdote aus seinem erlebnisreichen Berufsleben.

Etwas ernster, aber nicht weniger amüsant, waren die zwei Solo-Darbietungen von Andreas Felden, Mitglied der Studiobühne Wachtberg, über das Wohnen in der Nachbarschaft eines Schauspielers und über einen Theaterbesuch von Shakespeare’s "King Lear".

Näheres zu Rudolf Hürth auch im Internet unter www.rudolf-huerth-kunst.de und unter www.feuer-wasser-raum.de.